Gib mir deine Stimme für die Artenvielfalt in Europa!

Die Insektenvielfalt verschwindet aus Europas Agrarlandschaft. Die intensive Landwirtschaft lässt Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten kaum mehr Platz und Nahrung. Die EU muss jetzt handeln – mit einer neuen Agrarpolitik, die den Natur- und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt. Das Europa-Parlament wird dazu diesen Herbst abstimmen. Schick deshalb jetzt eine Sprachnachricht für unsere Wildbienen und andere bedrohte Tierarten an deine EU-Abgeordneten. Das Mikro in deinem Smartphone oder Tablet reicht dafür aus.

Die Anzahl der Wildbienen und der Insekten insgesamt in Deutschland geht seit Jahren dramatisch zurück. So sind von den 560 bekannten Wildbienenarten 43 Prozent gefährdet oder bereits ausgestorben. Der Hauptgrund des Rückgangs ist die intensive Landwirtschaft, wie unzählige Studien belegen. Es fehlen Feldraine, Blühstreifen und extensiv genutztes Gründland. Gleichzeitig mangelt es durch Herbizid- und Düngereinsatz an Wildkräutern und andere blühenden Pflanzen. Desorientiert durch Pestizide und ohne ausreichende Nahrung gehen viele Bestäuber zugrunde.

Aber nicht nur Insekten sind gefährdet: Es ist dringend Zeit zu handeln, wenn wir Erdhummel, Kiebitz, Feldhase und Co. retten wollen. Die EU muss endlich handeln und die Weichen stellen hin zu einer naturverträglichen Landwirtschaft. Gib der Artenvielfalt deine Stimme mit einer Sprachnachricht an die Abgeordneten des EU-Parlaments.

Werde laut für eine neue Agrarpolitik!

Im Herbst wird das EU-Parlament wichtige Entscheidungen zur zukünftigen Agrarpolitik fällen. Deshalb müssen wir jetzt laut werden. 

Unsere Forderungen für eine naturverträgliche Landwirtschaft in der EU:

Space for Nature: Mehr Platz für Wildbienen und andere Tiere – mindestens 10 Prozent der Betriebsfläche für die Artenvielfalt.
Money for Nature: Naturschutzleistungen von Europas Landwirt*innen belohnen – mit 15 Milliarden Euro pro Jahr.
Change for Nature: Umbau statt Stillstand in der Landwirtschaft fördern – umweltschädigende Subventionen beenden.

Mehr zu den Forderungen des NABU und seiner europäischen Partner kannst du hier lesen.