Jetzt mitmachen: Meine Stimme für Klima und Natur!

Schützen reicht nicht mehr: Wir müssen beschädigte und zerstörte Lebensräume wiederherstellen, wenn wir Klimakrise und Artensterben aufhalten wollen. Die gute Nachricht: Allein in Deutschland könnten wir mehr als 20 Prozent der Fläche renaturieren. Dazu zählen Moore, Wälder, Flussauen und andere Landschaften. Die nächste Bundesregierung muss diese Chance nutzen und mit Geld und konkreten Zielen Renaturierung angehen - zusammen mit wirksamen Klima- und Naturschutz in allen Bereichen, von Landwirtschaft hin zu Energiepolitik und Verkehr. Wir als Wähler*innen fordern deshalb: Die Bekämpfung der Klima- und Artenkrise muss jetzt oberste Priorität für jede Partei haben. Geben Sie jetzt Ihr persönliches Versprechen, sich bei der Bundestagswahl 2021 mit Ihrer Stimme für Klima- und Naturschutz einzusetzen.

Nach vier größtenteils verschenkten Jahren muss die zukünftige Bundesregierung die Klima- und Artenkrise konsequent anpacken. Große Worte reichen nicht, wir brauchen Maßnahmen in allen Politikbereichen, auch beim Thema Renaturierung. Eine solche anpackende Bundesregierung kann es nur geben, wenn wir als Wähler*innen diese Wahl zur Klima- und Naturschutzwahl machen, denn „alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“. Das vor kurzem erfolgte Klima-Urteil des Bundesverfassungsgericht zeigt: Der Schutz unserer Lebensgrundlagen und damit die Bewahrung eines stabilen Klimas und der Artenvielfalt sind kein Beiwerk, sondern staatliche Aufgabe. Alle Parteien müssen sich dazu bekennen – mit klaren Programmen und konkreten Vorschlägen.

Zusammen mit anderen Umweltverbänden und großen Organisationen ruft der NABU deshalb alle Wähler*innen dazu auf, den Wahl-Pledge zu unterzeichnen. Mit Ihrem persönlichen Wahlversprechen zeigen Sie den Parteien und auch Ihrem Freundeskreis und Familie, dass für Sie Klima- und Naturschutz wahlentscheidend sind. Zusammen können wir so Druck auf die Politik aufbauen, Klima- und Artenkrise endlich anzugehen.

Klima-Pledge: Deine Stimme für die Zukunft!

Neben dem NABU sind zwölf Organisationen, darunter Fridays For Future, Campact, WWF, und BUND an der Aktion beteiligt.