Ihre Stimme gegen Artikel 10: NEIN zu Naturzerstörung per Gesetz.
Naturzerstörung gegen Geld erlauben? Genau das will der Bundestag nächste Woche mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschließen. Denn Teil des Gesetzes ist eine Regel, die es möglich macht, die Zerstörung der Natur ausschließlich mit Geld zu kompensieren, anstatt wie bislang mit Ausgleichsmaßnahmen vor Ort. Das betrifft den Bau von Straßen, Stromtrassen, Schienenwegen und viele andere Infrastrukturvorhaben. Statt Natur zu schützen und direkt für Ausgleich zu sorgen, fließt dann nur noch Geld.
Ursprünglich war diese Änderung im Artikel 10 mit einem Paket zur Stärkung des Naturschutzes verknüpft. Doch bisher ist nicht verbindlich vereinbart, wie die zusätzlichen Eingriffe in die Natur tatsächlich ausgeglichen werden sollen.
Ohne klare Regeln und verbindliche Ausgleichsmaßnahmen droht noch mehr Zerstörung von Lebensräumen, Landschaften und Ökosystemen, während zugleich wirksame Maßnahmen für den Schutz unserer Lebensgrundlagen und die Wiederherstellung von Natur fehlen.
Deshalb fordern wir: Nein zu Artikel 10!
Eine solche Regelung darf nicht isoliert beschlossen werden. Sie gehört in ein Natürliche-Infrastruktur-Gesetz, das verbindlich regelt, wie Natur geschützt, wiederhergestellt und Ausgleichsgelder eingesetzt werden.
Wir fordern die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, Artikel 10 aus dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz zu streichen!
Damit wir mit unserer Forderung Gehör in der Politik finden, brauchen wir jede Stimme – jede Protest-Nachricht an die entscheidenden Politiker*innen hilft!
